@sozialwelten

Interessanter Weise widerspricht diese Sichtweise (Jünger einer Religion) marktwirtschaftlichen Grundsätzen fundamental. Denn eigentlich ist der Wettbewerb ja erwünscht.

Statt dessen geht es heute oft darum, Kunden ein Gefühl oder eine Hoffnung zu verkaufen. Das klappt letztlich nur, wenn sich Symbole, Bilder und (damit verknüpfte) Produkte faktisch monopolisieren lassen.

Ich bin mir aber nicht sicher, was mit "Betonung des Institutionencharakters moderner Organisation" gemeint ist. Nach meinem Verständnis sind es eher die Institutionalisierung von Symbolen (Marken), die dazu verleiten, Kunden zu Jüngern zu machen, weil sich damit der Wettbewerb einfach ausschalten lässt.

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