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»On sermons and the vernacular«

Über das märchen, daß niemand die predigten verstanden hat. @sozialwelten

going-medieval.com/2020/09/04/

@bertrandterrier Der Zwingli-Film war leider eine Intelligenzbeleidigung für seine Zuschauer. Schade. Cooles Blog! Die Idee, dass Predigten in Latein geschrieben waren, um sie innerhalb des Christentums zu verbreiten und die predigt selbst dann in der jeweiligen Landessprache gehalten wurde finde ich sehr nachvollziehbar. Allerdings: Kyrie, Credo, Sanctus Benedictus und Agnus Dei einer jeden Kirchenmesse sind bis in die Neuzeit lateinisch gewesen...

@bertrandterrier ... die Vorstellung, dass auch die Predigt lateinisch war finde ich daher nicht sehr abwegig. Wenn die Predigt tatsächlich in der Landessprache gehalten wurde, dann wäre sie im Mittelalter vermutlich einer der wenigsten Teile einer Messe gewesen, der in Landessprache vorgetragen wird.

youtu.be/jsBEbWRarDg

@sozialwelten Du unterschätzt die damalige predigt. Es hat ein wenig was von der logik: Titel, credits, bezeichnungen von orten und bezifferung von zeichen findet in filmen mit schrift stadt. Nur die dialoge in gesprochener sprache. Also ist der kleinste teil eines filmes in gesprochener sprache.

@bertrandterrier Ja, so wird es in dem Blogbeitrag ja auch beschrieben. Ich habe auch keinen Zweifel an der Authentizität der Beschreibung der Forscherin. Schön, dass Sie in dieser Form über ihre wissenschaftliche Tätigkeit berichtet. Das hat was.

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